7. Mai 2019 Impfen für Afrika

Der diesjährige Impfen für Afrika -Tag, welcher am Dienstag den 7. Mai stattfand, war erneut ein großer Erfolg!

An diesem Tag wird die Hälfte der Einnahmen durch Impfungen an die Organisation Tierärzte ohne Grenzen gespendet.

Mit dieser Spende werden Projekte in Afrika zur Tiergesundheit unterstützt, damit vor Ort z.B. durch Viehhaltung Nahrungsmittel und wirtschaftliche Unabhängigkeit verfügbar werden.

Durch Impfungen und Spenden kamen dieses Jahr 600,- € zusammen – also noch einmal deutlich mehr als im Vorjahr.

Allen Spendern ein Herzliches Dankeschön !


Staupe im Kreis Mettmann

Im Kreis Mettmann ist inzwischen in Heiligenhaus, Ratingen und Haan bei drei Füchsen Staupe festgestellt worden (Kreis Mettman).

Uns erreichen im Moment sehr viele Anfragen von besorgten Besitzern, ob ihr Hund gegen Staupe geimpft sei.

Wir impfen routinemäßig gegen Staupe! Der von uns verwendete Impfstoff ist Nobivac SHP. Die Wirkdauer ( nach Grundimmunisierung ) wird vom Hersteller mit 3 Jahren angegeben. Aufgrund der aktuellen Situation empfehlen wir momentan eine Auffrischung bereits nach 2 Jahren.

Warum? Es kann z.B. theoretisch sein, daß der Patient zum Zeitpunkt der Impfung nicht 100%ig gesund ist. Zwar untersuchen wir unsere Patienten auf Impffähigkeit, aber ein versteckter Infekt, der dazu führen könnte, daß nicht genug Abwehrkräfte aufgebaut werden, könnte übersehen werden.

Nala sucht ein neues Zuhause



Änderung der Hausapothekenverordnung

Heute am 21.2.2018 hat das Bundeskabinett die am 2.2.2018 vom  Bundesrat beschlossene Änderung der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung (TÄHAV) verabschiedet. Mit Inkrafttreten dieser Verordnung ändern sich für Tierbesitzer die Möglichkeiten der Antibiotika-Therapie. Es dürfen jetzt nur noch bestimmte Antibiotika sofort angewendet, abgegeben oder verschrieben werden. Vor der Anwendung anderer Antibiotika muß – von Gesetz wegen – ein Antibiogramm durchgeführt werden. Die dadurch entstehenden Kosten muß selbstverständlich der Tierhalter tragen. Zusätzlich führt diese Vorschrift zu einem Zeitverzug, da die geforderte Untersuchung eben auch ihre Zeit braucht. Weiterführende Informationen: Information des Bundesministeriums Mitteilung des bpt Die Empfehlung der Ausschüsse

Sachkundenachweis

Ab sofort ist es auch in unserer Praxis möglich, den Sachkundenachweis gem. § 11 Abs. 3 des Landeshundegesetz (LHundG) NRW zu erlangen. Hundehalter, welche nicht innerhalb der letzten drei Jahre (maximal zwei Unterbrechungen von jeweils drei Monaten) eine Haltung eines „großen“ Hundes nachweisen können, sind zum Nachweis der Sachkunde verpflichtet. Zu den sogenannten „großen“ Hunden zählen die Tiere, welche unter die 20 – 40 – Regel fallen, d.h. deren Körpergewicht 20 kg oder Körperhöhe 40 cm überschreitet. Die Abnahme kann grundsätzlich während unserer Sprechzeiten, gerne nach vorheriger Anmeldung, durchgeführt werden. Hierbei werden aus einem Fragenkatalog 20 Fragen zufällig ausgewählt, welche in einem multiple-choice-Verfahren beantwortet werden müssen. Den Fragenkatalog und weitere Informationen erhalten Sie hier:Tierärztekammer-NRW